Lücken der Grundversicherung: Hier muss man aufpassen
Lucas Widmer
Das Schweizer Gesundheitssystem geniesst weltweit einen hervorragenden Ruf. Die obligatorische Grundversicherung (KVG) garantiert jedem Einwohner den Zugang zur medizinischen Grundversorgung. Doch viele Versicherte unterliegen einem weit verbreiteten Irrtum: Sie gehen davon aus, dass die Grundversicherung einen lückenlosen "Vollkasko-Schutz" bietet.
Die Realität sieht anders aus. Der Gesetzgeber hat klare Leistungsgrenzen definiert. Werden diese überschritten, trägst du das finanzielle Risiko allein – es sei denn, dein Versicherungsschutz wurde strategisch ergänzt.
Credura setzt hier auf Transparenz und Datenanalyse. Unser KI-basierter Ansatz analysiert deine Situation objektiv und deckt auf, wo deine aktuellen Policen greifen – und wo die Lücken der Grundversicherung finanzielle Risiken bergen.
Hier sind die vier relevantesten Deckungslücken, die wir in der Praxis identifizieren.
1. Rettungs- und Transportkosten: Die 5'000er-Grenze
Ein oft unterschätztes Risiko betrifft Rettungseinsätze. Die Grundversicherung deckt in der Schweiz lediglich 50% der Rettungskosten und dies nur bis zu einem Maximalbetrag von CHF 5'000 pro Kalenderjahr.
Ereignisse wie die kürzliche Tragödie in Crans-Montana führen vor Augen, wie schnell professionelle Hilfe notwendig werden kann. Ein Helikoptereinsatz kostet jedoch schnell zwischen CHF 8'000 und 12'000 oder mehr.
- Das finanzielle Risiko: Ohne Zusatzdeckung bleibst du auf Differenzbeträgen von mehreren tausend Franken sitzen. Auch medizinisch notwendige Transporte (z.B. Verlegungen), die keine direkte Rettung aus Lebensgefahr darstellen, sind in der Grunddeckung limitiert.
- Der Credura-Ansatz: Unser Versicherungsassistent scannt deine Policen auf genau diese Deckungslücke. Er prüft, ob ein Schutz für Rettung und Bergung besteht und ob die Versicherungssummen für den Ernstfall ausreichen.
2. Zahnmedizin und Kieferorthopädie: Hohe Kosten für Familien
Für Familien stellt der Bereich Zahnmedizin oft die grösste finanzielle Hürde dar. Die Grundversicherung übernimmt Zahnbehandlungen nur in extremen Ausnahmefällen (z.B. bei schweren, unvermeidbaren Erkrankungen des Kiefersystems oder schweren Allgemeinerkrankungen).
Klassische Zahnstellungskorrekturen bei Kindern sind keine Pflichtleistung der Grundversicherung.
- Die Fakten: Eine kieferorthopädische Behandlung kostet in der Schweiz erfahrungsgemäss oft zwischen CHF 10'000 und 15'000.
- Unsere Empfehlung: Eine frühzeitige Analyse ist entscheidend. Sobald eine Diagnose vorliegt, ist der Abschluss einer Zusatzversicherung meist nicht mehr möglich oder mit Vorbehalten behaftet. Die Credura AI berücksichtigt deine Familiensituation und empfiehlt proaktiv passende Deckungen, bevor Kosten entstehen.
3. Auslandsschutz: Das Kostenrisiko in Hochpreisländern
Der Versicherungsschutz im Ausland ist im KVG auf den doppelten Tarif des Wohnkantons beschränkt. Innerhalb Europas reicht dies oft aus, doch in Ländern mit hohen Gesundheitskosten (z.B. USA, Japan, Kanada oder Australien) entsteht schnell eine massive Unterdeckung.
Ein Tag auf der Intensivstation in den USA kann ein Vielfaches dessen kosten, was ein Schweizer Spital verrechnet. Die Differenz musst du privat begleichen. Zudem ist der Rücktransport (Repatriierung) in die Schweiz über die Grundversicherung generell nicht gedeckt.
- Der Credura-Check: Wir prüfen nicht nur deine Police, sondern berücksichtigen deinen Lebensstil. Reist du regelmässig? Dann ist eine Zusatzversicherung für weltweite Deckung und Rücktransport essenziell.
4. Spitalwahl: Die Kostenfalle beim "Wunsch-Spital"
Zwar wird oft von "freier Spitalwahl" gesprochen, doch das Kleingedruckte hat es in sich. Wenn du dich für eine Behandlung in einem ausserkantonalen Spital entscheidest, das teurer ist als das Referenzspital in deinem Wohnkanton, entstehen Mehrkosten.
- Das Problem: Die Grundversicherung zahlt nur den Tarif, der in deinem Wohnkanton angefallen wäre. Die Differenz zu einer teureren Spezialklinik oder einem ausserkantonalen Zentrum geht zu deinen Lasten.
- Zusatz: Auch die freie Arztwahl (z.B. Behandlung durch den Chefarzt) ist in der Grundversicherung ausgeschlossen.
Die meisten Krankenkassen bieten die freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz schon für wenige Franken pro Monat an.
5. Alternativmedizin: Der "Arzt-Zwang"
Viele Versicherte nehmen an, dass Komplementärmedizin grundsätzlich gedeckt sei. Das ist nur bedingt richtig. Die Grundversicherung zahlt für fünf spezifische Methoden (z.B. Akupunktur, Homöopathie) nur dann, wenn sie von einem schulmedizinisch ausgebildeten Arzt mit entsprechendem Fähigkeitsausweis durchgeführt werden.
- Die Lücke: Behandlungen bei einem Naturheilpraktiker, Osteopathen oder Masseur ohne Ärztetitel werden von der Grundversicherung nicht übernommen (CHF 0). Hierfür ist zwingend eine Zusatzversicherung nötig.
6. Medikamente: Nicht alles auf Rezept wird bezahlt
Nur weil ein Arzt ein Medikament verschreibt, bedeutet das nicht automatisch eine Kostenübernahme. Die Grundversicherung ist an die sogenannte Spezialitätenliste gebunden.
- Die Lücke: Neue, innovative Medikamente oder "Lifestyle-Präparate" (z.B. zur Gewichtsreduktion oder Schlafförderung), die nicht auf dieser Liste stehen, musst du zu 100% selbst bezahlen – auch wenn sie medizinisch sinnvoll sind.
7. Sehhilfen und Prävention: Ungenutztes Potenzial
Während die oben genannten Punkte echte Risiken darstellen, geht es hier um wirtschaftliche Optimierung. Die Grundversicherung leistet für Brillen und Kontaktlinsen bei Erwachsenen keinen Beitrag. Auch Präventionsmassnahmen wie dein Fitness-Abo werden nicht bezuschusst.
Das ist bares Geld, das du verschenkst. Viele Zusatzversicherungen übernehmen 50–90% dieser Kosten – und das oft schon bei günstigen Policen.
- Fokus Fitness: Wusstest du, dass du bis zu CHF 1'300 pro Jahr an dein Gym-Abo zurückbekommen kannst? Von SWICA über CSS bis hin zu Helsana gibt es massive Unterschiede. Hier findest du eine Liste aller Zusatzversicherungen, die Beiträge an das Fitness-Abo zahlen: So viel zahlen Krankenkassen für dein Fitnessabo
- Der Credura-Effekt: Unser digitaler Assistent analysiert deine Ausgaben. Wenn du ohnehin trainierst oder Linsen trägst, findet er die Zusatzversicherung, die sich durch die Rückerstattungen quasi selbst bezahlt ("Pay-for-itself"-Effekt).
Die Credura-Lösung: Analyse und Finanzierung durch Cashback
Das Ziel von Credura ist es, deinen Versicherungsschutz effizienter zu gestalten, nicht teurer. Wir kombinieren dazu modernste Technologie mit einem fairen Geschäftsmodell, um die Lücken der Grundversicherung zu schliessen.
- KI-gestützte Analyse: Der Credura Versicherungsassistent liest und versteht deine Dokumente – bis hin zu den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Er gleicht deinen Status Quo mit deinem Profil ab. So werden alle 7 Deckungslücken identifiziert und unnötige Überversicherungen vermieden.
- Finanzierung durch Cashback: Wir verzichten auf die üblichen Maklercourtagen und geben diese an dich weiter.
- Mit dem Credura Pro-Modell erhältst du Cashback auf deine Versicherungsprämien.
- Der Effekt: Erfahrungsgemäss finanziert dieser Cashback in den ersten drei Jahren etwa ein Drittel der Kosten für notwendige Zusatzversicherungen.
- Zudem beschränkt sich das Cashback-Modell im Pro-Status nicht nur auf Krankenkassen, sondern gilt auch für deine übrigen Versicherungen.
Fazit: Eine gute Absicherung basiert nicht auf Hoffnung, sondern auf Fakten. Nutze Technologie, um Risiken auszuschliessen und Kosten zu optimieren.
Möchtest du deinen aktuellen Schutz objektiv auf diese 7 Lücken überprüfen lassen?